Mittwoch, 15. Juni 2016

Super-Gewinnspiel zur Release-Eröffnungsfeier




Sonnenschwinge von Lia Haycraft … ist das Cover nicht super genial? Und der Klappentext erst. Der lautet so:

Gerade stand Ruben noch in der Tate Gallery in London, jetzt befindet er sich plötzlich in Axikon, der Welt der unendlichen Nacht. Neugierig lässt er sich auf diesen magischen Ort ein und begegnet der hübschen und geheimnisvollen Sotai, die aussieht wie ein Mensch, sich jedoch in den Wind verwandeln kann. Vom ersten Moment an ist Ruben von ihr fasziniert, obwohl auf der Erde seine Verlobte wartet. Ruben will sich auf das Abenteuer einlassen, doch kein Mensch darf in dieser Welt bleiben und so will Sotai ihn unentdeckt zur Erde zurückzubringen. Jedoch müssen beide bald feststellen, dass ihr Vorhaben weitaus gefährlicher ist, als es anfangs scheint ...

Das tolle ist, das derzeit auch noch eine Book-Release Party auf Facebook dazu läuft. Die findet ihr hier

Es gibt jede Menge Infos zum Buch selbst, zur Autorin, zu anderen Fantasy-Reihen und zu gewinnen gibt es auch noch was. 

Der Gewinn am Mittwoch: Ein ebook-Paket von "Der Gesang des Sturms" von mir, Liane Mars. Das wird gegen Abend verlost, auf Lias Blog. Den findet ihr hier

Ich durfte für die Party die Autorin zu ihrer Reihe interviewen. Hab ich auch gemacht, aber dann dachte ich mir … hey: Frag doch mal die Protagonisten, was sie über die Reihe und ihre Autorin so denken. Lieber Ruben, liebe Sotai … ihr kommt ja erst in Band 3 der Reihe vor. Kennt ihr denn eigentlich die anderen Hauptprotagonisten aus den anderen Büchern?

Sotai: Ja, ich lebe ja schon seit meiner Geburt in der Parallelwelt Axikon. Im letzten Buch „Mondschwinge“ habe ich also schon Ivan und Kasumi kennengelernt, die beiden Hauptfiguren aus Band 2, ich mag beide sehr. Ivan hat mir auch schon viel Englisch beigebracht, was ich gerade mit Ruben jetzt gut gebrauchen kann.

Ruben: Nein, ich kannte vorher noch niemanden aus den Büchern. Ich bin Ivan und auch Kasumi erst jetzt begegnet. Ganz schön beeindruckende Erscheinung, Kasumi …

Jeder hat also seine eigene Geschichte? Interessant … Wie hat sich denn eure Autorin so geschlagen, um die einzelnen Bände voneinander abzutrennen?

Ruben: Also soweit ich das mitbekommen habe, erzählt sie immer hauptsächlich die Liebesgeschichte der beiden Hauptfiguren, im ersten Band die von Lucija und Sander, die beide auf der Erde leben und im zweiten Buch dann eben die von Kasumi und Ivan. Einige der Figuren aus dem ersten Buch kommen auch im zweiten Buch wieder vor, aber der Hauptfokus liegt eben jeweils auf der Liebesgeschichte.

Sotai: Romantisch, oder? Alle Bücher spielen aber im gleichen Universum sozusagen, also schon im ersten Band lernt man unsere Art kennen, die Arantai. Und wie Ruben schon sagte, ein paar Leute tauchen in allen Geschichten auf und irgendwie hat auch Umbra immer ihre Finger im Spiel, die muss sich ja überall einmischen. 

Hat Lia Haycraft denn viele Stellen mit euch umgeschrieben? Viel gelöscht? Und wie fühlt sich ein Protagonist, wenn die fiese Delete-Taste zum Einsatz kommt?

Ruben: Also im ersten Buch hat sie viel gelöscht, bzw. rausgenommen und separat abgespeichert. Da hatte sie nämlich auf einmal auf weniger als 300 Buchseiten die Geschichte aus neun verschiedenen Perspektiven geschildert, also kamen neun Leute zu Wort, allein deswegen musste sie da viel wieder rausnehmen. Richtig viel löscht sie glaube ich nicht, sie hat in jedem Ordner zu den Büchern eine „Deleted Scenes“ Datei, da kommen die rausgelöschten Szenen dann rein. Ein paar Figuren hat sie sogar nur noch in diesen Dateien drin, aber das sind keine Hauptfiguren gewesen.

Sotai: Nein, von meinen Szenen hat sie keine gelöscht, das waren in Band 2 aber auch nicht viele und in Band 1 war ich ja noch nicht mal geboren. Die Bücher spielen ja immer zur spannendsten Zeit im Leben eines Arantai, rund um eine Nacht der Elemtne, die nur alle 19 Jahre stattfindet.

Und jetzt mal eine rein praktische Frage. Ihr müsst ja eine Menge durchmachen, um auf Axikon zu überleben. Habt ihr einen Tipp für alle Menschen, die sich dorthin verirren?

Sotai: Eigentlich sollen Menschen nicht dahin, wenn der Spiegelrat das mitbekommt, gibt es Ärger und der Mensch riskiert seine Erinnerungen dalassen zu müssen.
Ruben: Ich habe die Reise dorthin ja auch nicht geplant, hätte ich nicht Sotais Ring gefunden … Man muss aufpassen und auf jeden Fall sollte man an die richtigen Leute geraten, außerhalb des Spiegelrates gibt es ja auch einige, die Menschen nicht besonders mögen, aber im Spiegelrat ist das noch schlimmer. Sie wollen ihre Welt geheim halten. Na, wenn man wieder aus Axikon raus will, sollte man jedenfalls beim Sprung in den See die Augen schließen, sonst kann das krasse Folgen haben.

Ein letzter Band kommt ja noch auf eure Autorin zu. Jetzt habt ihr die Gelegenheit, ihr ein paar Ratschläge mit auf den Weg zu geben. Was sollte sie für Band 4 unbedingt berücksichtigen?

Sotai: Oh, sie soll bloß gut auf die Hauptfigur aufpassen. Ich verrate jetzt nicht, wer das ist …

Ruben: Ich glaube der Band ist schon so gut wie geschrieben, ich muss ihr die Tage mal über die Schulter sehen, wo es da mit uns hingeht. Ich finde jedenfalls, dass Elfrun zu Wort kommen sollte, als dritte Perspektive. 


Sotai: Ja, Lia baut immer sehr gerne eine Mini-Geschichte in die große Liebesgeschichte mit ein. Im ersten Band war das Umbras Sicht auf die Dinge, im zweiten Band waren wir bei Raja und in diesem Band ist es Mahin. Jede der Figuren ist auf der Suche nach etwas, was auch eng mit der Hauptgeschichte zusammenhängt. Ich finde für Band 4 muss es Elfrun sein, die Torhüterin auf der Erde.

Danke schön, Sotai. Danke, Ruben – und viel Glück euch beiden noch. Wer jetzt neugierig geworden ist … mehr Infos zum Buch findet ihr auf dem Blog der Autorin: http://liahaycraft.jimdo.com




Donnerstag, 2. Juni 2016

Aeri - Textausschnitt 2



*Aeri – für nur 3,99 Euro*
Textausschnitt – Der Sturm

https://www.amazon.de/Aeri-Das-Band-Magie-1/dp/9963528279/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1464604797&sr=8-1&keywords=Aeri+-+das+Band+der+Magie


»Du hast Fieber.« Keelin legte mir den nächsten Wickel auf die Stirn. »Aber der Stock ist draußen und die Wunde ist vernäht. Dein Herz schlägt noch ziemlich unregelmäßig und du hattest ein paar Atemaussetz er, aber jetzt bist du ja wieder wach. Ich setz gleich mal einen Fiebertrank auf.«

Er wäre tatsächlich weggegangen, aber ich schnappte mir seine Hand und hielt ihn zurück. Dabei zupfte ich hektisch an seinen Fingern, aber mehr als die Hände zog ich nicht zu mir heran.

Keelin wirkte verunsichert. »Hast du Schmerzen? Brauchst du was? Nein, nicht weinen! Was ist denn los? Aeri, du machst mir Angst.« Er beugte sich zu mir und betrachtete mich genauer.

Ich nutzte die Chance, schlang die Arme fest um ihn und drückte ihn an mich. Ich versuchte wirklich, nicht melodramatisch zu sein, aber es gelang mir nicht richtig.

Er erstarrte für kurze Zeit, dann erwiderte er die Umarmung. Ich weinte an seiner Schulter, während meine Taille wegen der gekrümmten Haltung mit heftigem Schmerz protestierte.

Keelin streichelte mir etwas linkisch über den Rücken, bis ich mich beruhigt hatte. Als er sich jedoch von mir lösen wollte, krallte ich mich mit allen Fingern in sein Hemd.

Er seufzte. »Aeri, ich geh nicht weg, okay? Nur bis zum Feuer, um dir Tee zu machen. Du brauchst jetzt Flüssigkeit.«

Ich war nicht gewillt, ihn loszulassen.

Weil ihm nichts anderes übrig blieb, hob er mich hoch und trug mich zum Feuer. Er schaffte es, mich auf seinem Schoß zu balancieren und parallel dazu Wasser für den Tee aufzusetzen, aber es musste schwierig sein. Er schnaufte, als läge ein heftiger Sprint hinter ihm. Der Einfachheit halber blieb er mit mir auf dem Boden sitz en und wartete, dass das Wasser kochte.

Ich kuschelte mich in seine Umarmung und döste weg. Es war mir egal, dass das peinlich war. Er war hier, bei mir – und ich sah nicht ein, ihn erneut zu verlieren.

Aus: Aeri  – Das Band der Magie 1 von Liane Mars
#bookshouse #LianeMars #Fantasy

Mittwoch, 1. Juni 2016

Liah - Textausschnitt 2



*Liah – für nur 2,99 Euro*
Textausschnitt – Die Zwergmamseln

https://www.amazon.de/Liah-Das-Band-Magie-2/dp/9963531989/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1464603637&sr=8-1&keywords=Liah+-+das+Band+der+Magie
 Nachdem ich mich wieder im Hier und Jetzt verankert hatte, bemerkte ich all die vielen Ungereimtheiten: Nasurs
Fell war vollkommen stumpf, seine Mähne und sein Schweif mit Klett en behangen, als wären wir durch einen Dschungel geritten. Ich hatte jede Menge Schlamm im Haar und fand sogar ein Nest von Zwergmamseln vor.
Die kleinen Vögelchen ließen sich eigentlich immer ziemlich viel Zeit beim Nestbau und so langsam beschlich
mich das Gefühl, dass ich länger als vier Tage in der Erinnerung gehangen hatte. Weil ich Zwergmamseln mochte,
ließ ich das Nest einfach im Haar. Fortan umschwirrten mich zwei nervöse, in allen Regenbogenfarben schillernde
Vögelchen mit libellenartigen Flügeln. Ich schätzte, das war noch so ein Nachteil, wenn man mit einer Waldgöttin
reiste: Sie zog alles mögliche Getier an. Und obwohl ich als Elementarhexe eine ziemlich unheimliche Aura hatte,
schien das die Zwergmamseln nicht zu stören. Der Vorteil, mit einer Waldgöttin zu reisen, stach wohl den Nachteil
der Elementarhexe aus.
Zurück zu meiner Orientierungslosigkeit, die war nämlich gigantisch. Ich hatte keinen blassen Schimmer, wo ich mich befand. Wir ritten definitiv durch eine Wüste, aber war es auch die Wüste zum Land der Shadun? Ich sah mich wieder und wieder um, aber so richtig fand ich keinen Hinweis.
Ratlos schlug ich die Karte auf, die mich direkt anblinkte. Weil ich sie, kurz bevor ich mich der Erinnerung
hingegeben hatte, geschlossen hatte, waren ihre gemurmelten Anweisungen offenbar von Nasur ignoriert worden.
»Sie sind vollkommen ab vom Kurs«, schrie sie mich an. »Sofort ändern!«
Alles klar. Da war jemand richtig schlecht auf uns zu sprechen. Die Karte zeigte praktischerweise genau an,
wie weit wir vom Kurs abgekommen waren. Ich sah eine wilde, gestrichelte Linie, die sich wirr mal hier- und mal
dorthin bewegte. Offenbar war Nasur in Schlangenlinien einfach drauflosgetrottet. Die Karte machte augenblicklich
deutlich, was sie davon hielt. »Rechts halten.«
Unsere voraussichtliche Ankunftszeit hatte sich dramatisch nach hinten verschoben, aber gut. Das war halt Pech. Mit einem sanften Schenkeldruck dirigierte ich Nasur wieder in die richtige Richtung und schon bald lobte uns die Karte. Ich nahm mir fest vor, sie künftig off en zu halten. So konnte sie Nasur anschreien, sollte er vom Kurs abweichen.
Blödes Teil.
(…)
Das Tolle an Nasur war, dass er ein untrügliches Gespür für Pfade hatte. Er konnte sich seitlich in ein völlig unbekanntes Gebüsch schlagen und brachte einen dadurch irgendwie auf einen begehbaren Weg. So war es auch jetzt. Er schnaubte erfreut, als er sich nicht weiter durch Hecken und kratzige Büsche quälen musste, sondern einem Wanderweg folgen konnte. Doch kaum hatte er einen Huf auf den Pfad gesetzt, da spürte ich es. Es war ein Zippen, ein Ziehen tief in mir drin, als würde sich eine gewaltige Masse Magie bewegen.
Es kam nur zu einem kleinen Teil aus mir heraus, vielmehr … veränderte sich irgendwas in meiner Welt.

Aus: Liah – Das Band der Magie 2 von Liane Mars
#bookshouse #LianeMars #Fantasy